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Hier prä­sen­tiere ich mein offe­nes Pro­jekt »DDR-Design – eine Aus­ein­an­der­set­zung mit der ost­deut­schen Gestal­tung und ihr Bezug zur heu­ti­gen Zeit«.

Die Eigen­schaf­ten des DDR-Designs soll­ten heut­zu­tage einen weit­aus grö­ße­ren Bekannt­heits­grad haben. Wo sonst las­sen sich so viele Gestal­tungs­lö­sun­gen fin­den, die dem mensch­li­chen Gebrauch gerecht wer­den und zudem qua­li­ta­tiv unsere heu­ti­gen Pro­dukte noch immer über­dau­ern? Warum kann ich mei­nen (bei eBay sehr belieb­ten) Hand­mi­xer RG28s aus den frü­hen 70er Jah­ren mit ein­fa­chem Werk­zeug öff­nen und repa­rie­ren, woge­gen ein heu­ti­ger Mixer von Braun sein Inne­res bei­nahe unzu­gäng­lich macht? Warum fährt das Klein­kraft­rad Mokick S50 heute noch ein­wand­frei? Warum gin­gen Trink­glä­ser in der DDR nicht kaputt? Die nun vor­lie­gende Arbeit fasst nicht nur wesent­li­che Gestal­tungs­merk­male zusam­men (und kann somit viel­leicht als eine Art Schnell­kurs DDR-Design betrach­tet wer­den), son­dern wird zugleich auch kon­tras­tie­rende Bei­spiele zum heu­ti­gen Design erkenn­bar machen. Hierzu beschäf­tigt sich der erste Teil die­ser Aus­ein­an­der­set­zung mit Ver­gan­ge­nem, wäh­rend der fol­gende Abschnitt die Unter­schiede zur heu­ti­gen Gestal­tung auf­zei­gen wird und letzt­lich in mög­li­chen Zukunfts­vi­so­nen mün­det. Die dabei auf­ge­zeig­ten Bei­spiele wer­den auch in der Pra­xis für jeden heu­ti­gen Gestal­ter nütz­lich sein.

Robin Nagel
Essen, den 19. Februar 2014

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