2.1 Günter Höhne

Bevor der his­to­ri­sche Kon­text auf­ge­ar­bei­tet wird, soll hier jedoch noch eine Per­sön­lich­keit Erwäh­nung fin­den, die Grund­le­gen­des zur Auf­ar­bei­tung und Kor­rek­tur der DDR-Design-Geschichte beige­tra­gen hat. Gün­ter Höhne wurde 1943 gebo­ren, ist lang­jäh­ri­ger Kul­tur­jour­na­list, ehe­ma­li­ger Chef­re­dak­teur der ein­zi­gen DDR-Designfachzeitschrift form + zweck und unter­stüt­zen­der Ver­mitt­ler einer umfas­sen­den Foto– und Pri­vat­samm­lung zum DDR-Design. Mit sei­nem 2001 publi­zier­tem Werk Penti, Erika und Bebo Sher ‒ die Klas­si­ker des DDR-Designs wurde ein ent­schei­den­der Schritt zur Auf­ar­bei­tung der ost­deut­schen Gestal­tung getan, der die zuvor erwähn­ten Vor­ur­teile ande­rer Lite­ra­tur in Frage stellte. Das hier nun prä­sen­tierte Pro­jekt unter­stützte er durch ein infor­ma­ti­ves Gespräch im eige­nen Zuhause, Anfang Juli 2012.

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