2.3 Investitionsgüterdesign

Doch nicht nur die Kon­sum­gü­ter hat­ten beson­dere Qua­li­tät. Auch, oder sogar vor allem, die Inves­ti­ti­ons­gü­ter waren her­vor­ra­gend ver­ar­bei­tet und wur­den, größ­ten­teils in die Sowjet­union und in die ande­ren Staa­ten des Rates für gegen­sei­tige Wirt­schafts­hilfe (RGW), mas­sen­haft expor­tiert. Die Anla­gen funk­tio­nier­ten nicht nur vor­bild­lich, son­dern waren gleich­zei­tig benut­zer­freund­lich gestal­tet, sowohl ergo­no­misch, als auch gra­fisch. Die Künst­li­che Niere KN 501 etwa erschien in einem damals völ­lig neuem Gestal­tungs­kon­zept und war bei lau­fen­dem Betrieb ein­fach zu war­ten. Die TAKRAF–Hafen­kräne in Ham­burg wer­den heute noch ver­wen­det.1

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  1. Vgl. Gün­ter Höhne, DDR-Design, Köln 2006, S. 57ff.